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Geschichte

Das Steuercontrollhaus

 

 

 

19. Jahrhundert

 

Bei dem 1888 im Auftrag des Magistrats erbauten Gebäude handelt es sich um einen Zweckbau. Soweit bekannt, diente es der Verwaltung unterschiedlicher Steuerarten. Aus heutiger Sicht scheint es selbstverständlich, dass der Schatzmeister und Steuereintreiber einer der wichtigsten Staatsbediensteten der damaligen Zeit war. Deshalb sollte der brave Diener des Kaisers Wilhelm I in unmittelbarer Nähe des Schlosses „Sans, Souci „ wirken! Aber wo? Ein neues Domizil musste her. Die ersten Entwürfe stammen von Eugen Lamy. Er projektierte 1886 eine Turmvilla in italienischem Stil. Prunkvoll und nur das Beste sollte es sein, so wie es der nebenstehende Entwurf aus dem Schlossarchiv (folgt) zeigt. Aber das Lebensspiel nahm seinen Lauf und die Gelder wurden knapper. Die Baupläne mussten vereinfacht werden und so entstand ein etwas schlichteres, aber dennoch schönes Bauwerk. Dem Landesbaumeister Fechner gelang es 1887 den Grundriss im Wesentlichen zu erhalten und nur die äußere Fassade so abzuändern, dass es des neuen Steuercontrollhauses immer noch würdig war. (Baupläne von beiden Varianten existieren noch.) Bald schon war jedoch klar, der Platz reicht nicht aus. So machte sich Stadtbaurat Nigmann im Jahr 1892 daran, einen Flügel des Hauses zu verlängern.

 

 

 

20. Jahrhundert

 

Die wechselvolle Geschichte der Villa nach dem Untergang des Kaiserreichs liegt noch weitgehend im Nebel. Lieber Leser, sollten Sie über Fotos oder Informationen zur weiteren Geschichte des Hauses verfügen, melden Sie sich bitte bei uns. Es wäre schön, mehr über das zu erfahren, was das Haus in der Zwischenzeit „erlebt hat“. Hier unser besonderer Dank an Herrn Wolfgang Schlemminger, der freundlicherweise das nebenstehende Foto (folgt) zur Verfügung gestellt hat. 

 

 

Katharina Berndt, 1999

 

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21. Jahrhundert 

 

Anfang dieses Jahrhunderts befand sich das Haus im  Eigentum der Stadt Potsdam. Diese vermietete es zunächst. So war das Haus zwar immer bewohnt, dennoch verschlechterte sich der bauliche Zustand zusehend. Der Sanierungsrückstau entwickelte sich schließlich  zu einem erheblichen finanziellen Problem. Wollte man das Objekt retten, blieb nur der Verkauf der inzwischen in die Denkmalliste der Stadt Potsdam aufgenommenen Villa. Wir erwarben das Haus 2007 und widmen uns seit dem mit viel persönlichem Engagement und dem in Potsdam zwingend erforderlichen Langmut einer Sanierung, die von der Stadt als denkmalgerecht vorgegeben wird. Neben einem Zuschuss zur Herstellung eines neuen Brettertores gab es keine weitere finanzielle Unterstützung. Lediglich steuerliche Abschreibungen sind möglich. Trotz vieler bürokratischer und sonstiger Hürden gelang es Anfang 2012 schließlich doch noch, das Werk weitgehend zu vollenden (Foto folgt). Nun beherbergt das Erdgeschoss ein kleines Café namens „Repin“. 

 

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Sollte Sie Ihr Weg einmal zu uns führen, erwarten Sie Kaffeekreationen der Marke J. J. Darboven und diverse Torten z.T. aus eigener Herstellung. Bitte fühlen Sie sich also wohl und genießen Sie Ihre Ruhepause in dem schönen Ambiente des ehemaligen Steuercontrollhauses!

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© Verena Hoffmann